Overdone Social Media?

Wirklich lange habe ich über dem Themenbereich Social-Media-Backing für mein Schaffen gebrütet. Schaue ich mich um, so scheint die Devise „viel hilft viel“ zu gelten – es wird auf jeder möglichen Plattform getanzt, einige Mitstreiter haben mehr Websites, Blogs oder Kanäle als Buchprojekte und genauer betrachtet, wiederholt sich dort der Content eigentlich nur. Im schlimmsten Fall bleiben vergessene, angefangene und nie gelöschte Spuren in den Suchmaschinen hängen und Aktuelles ist kaum von Aufgegebenem zu trennen. Für mich ist mein eigenes Zeitmanagement Basis aller Überlegung. Die wenigen Stunden, die mir zur Verfügung stehen, will ich natürlich hauptsächlich ins Schreiben investieren und somit ist klar, dass Social Media Arbeit im Umfang auf das Notwendigste reduziert bleiben muss, damit ich mich nicht wie eine orientierungslose Spinne in mein eigenes Net(z) einwebe und Opfer meiner selbst werde.

Ich habe mich letztlich (für ausführlichere Beiträge) für diese Website entschieden, die mir, genauso wie mein zweites Standbein Instagram, helfen soll, fokussierter zu arbeiten, schreiben zu trainieren („Liebes Tagebuch…“ liegt mir nicht) und, wenn möglich, Austausch und Bereicherung zu finden. Instagram passt deshalb am besten zu mir, weil ich gerade die Kombination Bild und Text spannend finde und sie mein Tun widerspiegelt. Diese Plattform ist somit spontaner und eignet sich daher für meine „Unterwegsgedanken“ und Inspirationen mehr als der Blog, den ich deshalb in der Zukunft auch nur ein, zwei Mal pro Woche mit Beiträgen ergänzen will. Quantität ist bekanntermaßen nicht alles! (Nur jetzt, am Anfang, treibe ich ihn etwas voran, weil ein Website-Start mit nur einem Beitrag definitiv armselig wirkt. Weil ich es aber auch bei IG nicht übertreiben kann, werde ich mir einen regelmäßigen Mix-Rhythmus https://heathermkaufman.com/2019/09/01/pro-mixtur/ angewöhnen, bei dem sich meine Inspirationen mit „Werkstattnews“ abwechseln.

Leider, leider muss ich auch die Zahl derer, denen ich gerne folgen möchte auf ein Maß einschränken, das zu lesen ich noch in der Lage bin. Wer liest beispielsweise bei IG, Hand auf´s Herz, tatsächlich über tausend Posts TÄGLICH von abonnierten Mitgliedern? Und Follow-for-Follow oder Like-for-Like ist für mich alten Querkopf nix!

Es gibt von allem auch ein Zuviel, oder?

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